Am Dienstagabend traf die Schweizer Nationalmannschaft auf den WM-Debütanten Panama. Und schon in der Anfangsphase präsentierten sich die Schweizer in der Luzerner Arena deutlich überlegen. Auch wenn sie in den ersten 20 Minuten einige Torchancen ungenutzt verstreichen ließen.
In der 22. Minute schoss Blerim Dzemaili die Schweiz in Führung. Und nach dem 1:0 war der Bann gebrochen. In den darauffolgenden 17 Minuten fielen drei weitere Tore für die Schweiz. Granit Xhaka traf in der 31. Minute zum 2:0. Nur zwei Minuten später sicherte Breel Embolo den dritten Treffer. Und Steven Zuber setzte in der 39. Minute noch einen drauf. Damit war das Testspiel gegen die Mittelamerikaner noch vor dem Ende der ersten Halbzeit entschieden.
Nach der Pause setzte die Mannschaft von Vladimir Petkovic ihren Siegeszug fort. Josip Drmic und Fabian Frei trafen jeweils in der 49. und 68. Minute. Das Spiel endete mit einem Score von 6:0. Dabei hätten die Schweizer durchaus noch weitere Tore holen können, wenn sie ihr Tempo aufrechterhalten und die Torchancen zu Beginn des Spiels optimal genutzt hätten.
Während die Schweiz nach dem Spiel viel Lob erfuhr, drängte sich bei Panama die Frage auf, weshalb sie überhaupt zur WM zugelassen wurden. Und diese Frage stellte auch die Leistung der Schweiz in Relation. Panama hatte während der gesamten 90 Minuten große Mühe, mit dem Tempo der Schweiz mitzuhalten. Immer wieder unterliefen den Spielern technische Fehler, die zahlreiche Ballverluste zur Folge hatten.
Der Grundgedanke war, dass das Team aus Panama den WM-Gegner der Schweiz, Costa Rica, simuliert. Dass die Schweiz auch in Russland einen vergleichbaren Score erreicht, ist hinsichtlich der leistungsstärkeren Costa Ricaner allerdings nicht zu erwarten.
Trainer Vladimir Petkovic setzte in diesem Testspiel auf eine Aufstellung, die es in dieser Konstellation in Russland sehr wahrscheinlich nicht geben würde. Einige der Spieler waren als Ersatzspieler in Russland vorgesehen.Doch sie wussten ihre Chance zu nutzen. Besonders deutlich war das bei Mario Gavranovic zu beobachten. Der Stürmer war an insgesamt drei Toren beteiligt.