Kleinere Fußballnationen sollen durch eine neue Nations League ihre Chancen besser nutzen können, um eventuell an einer EM-Endrunde teilnehmen zu können. Und hier gehört die Schweiz zu den Besten. Das Schweizer Team ist inzwischen Teil der stärksten Liga und teilnahmeberechtigt, wenn es um einen internationalen Titel geht. Für die Europameisterschaft 2020 stehen noch vier Startplätze zur Verfügung.
Wenn es der Schweizer Nationalmannschaft gelingt, sich in den Play-offs für die nächste WM-Endrunde zu qualifizieren, stehen vorerst keine weiteren Qualifikationsspiele auf dem Plan. Dafür muss sich das Team von Vladimir Petkovic in vier Partien behaupten, die im Rahmen der Nations League stattfinden.
Die insgesamt 55 Mitgliedsverbände der UEFA werden in die Ligen A, B, C und D unterteilt. Die Schweiz wird in der höchsten Liga A spielen und reiht sich damit in die besten zwölf Nationen ein. Diese zwölf Nationen (Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, die Niederlande, Portugal, Belgien, England, Island, Kroatien und Polen, einschließlich der Schweiz) werden wiederum in vier Ligen aufgeteilt.
Demzufolge wird die Schweiz in der Zeit von September bis November 2018 in einer Dreiergruppe vier Partien absolvieren. Im darauffolgenden Jahr, im Juni 2019, kämpfen die vier Sieger aus der Gruppe in einem Final Four um den Sieg in der UEFA Nations League.
Während die in den verschiedenen Gruppen eingeteilten letztklassierten Nationen (in den Ligen A,B,C) absteigen, steigen die Gruppensieger der Ligen B, C und D auf. Bei den europäischen Nationalteams geht es anschließend um den Titel in der Nations League oder aber um einen Auf- respektive Abstieg zwischen den Stärkeklassen.
Bereits im Januar kommenden Jahres findet die Auslosung der 16 Gruppen statt. Wobei die Schweiz gemeinsam mit Italien, Frankreich und England im Topf 2 der Liga A sein wird.