Marcel Koller feierte am Mittwoch seinen 60. Geburtstag. Er nahm sich zuvor noch etwas Zeit, um in einem Interview über seinen Ex-Club zu sprechen. Koller sieht Basel auf einem guten Weg. Dem Jubilar ist aufgefallen, dass seit einigen Wochen deutlich mehr Ruhe im Verein ist und das ist als positiver Punkt zu werten. Die Transfers, die der FC Basel getätigt hat, waren allesamt gut durchdacht. Besonders die Verpflichtung von Pajtim Kasami stimmt Marcel Koller glücklich. Der Ex-Trainer wollte diesen Spieler bereits mehrfach holen, nun ist der Transfer geglückt. Unter Cheftrainer Sforza traut Koller den jungen Talenten jede Menge zu. Sie werden schon bald den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung tätigen können, so Koller im Interview. Angesprochen auf seine Amtszeit in Basel sagte der 60-Jährige, dass es eine überaus turbulente, schwierige aber auch lehrreiche Zeit gewesen ist. Der FC Basel ist nicht mehr der Verein, welcher er noch vor einigen Jahren war.
Lust auf Arbeit ist weiterhin vorhanden
Bei den Planungen in der Vergangenheit ist nach Einschätzung von Koller einiges schiefgelaufen. Nun arbeitet der FC Basel die Probleme und Schwierigkeiten Stück für Stück auf. Der Verein ist auf einem guten Weg und wird schon bald wieder zurück an die Spitze finden, so sieht es zumindest Marcel Koller trotz der schwierigen Zeit als Trainer beim FC Basel, ist den Zürcher die Lust an der Arbeit keinesfalls vergangen. Die Arbeit als Trainer bereitet weiterhin viel Freude und Spaß. Mit zahlreichen Spielern ist Koller weiterhin in Kontakt und er wird dem FC Basel natürlich die Daumen drücken, dass die turbulenten Zeiten schon bald der Vergangenheit angehören.
Spitzenspiel in der Liga
Mit Hochspannung blickt Koller natürlich dem Spiel gegen Young Boys Bern entgegen. Das Spitzenspiel findet am kommenden Samstag statt. Die Berner befinden sich aktuell auf den 2. Tabellenplatz. Ein Blick auf die Tabelle zeigt deutlich, welches Team sich in der Rolle des Favoriten befindet. Basel startete durchwachsen in die neue Saison und muss sich mit dem 6. Tabellenplatz begnügen. Ein Sieg gegen Bern, würde jedoch eine riesige Erleichterung bringen. Einfach wird es allerdings nicht werden. Der Rückstand auf den Tabellenführer Lugano beträgt fünf Zähler.