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Allgemein

YB Bern 0:3 gegen Midtjylland

Young Boys Bern enttäuschte in der 3. Runde der Qualifikation zur Champions League gegen Midtjylland. Der Schweizer Meister konnte lediglich eine Halbzeit lang von der Königsklasse träumen. In der 51. Spielminute läutete Jordan Lefort mit einem Eigentor die Niederlage ein. Die Dänen konnten im Anschuss durch eine Standardsituation die Führung ausbauen. Das Team von Trainer Gerardo Seoane lag nach einer Stunde und einem Treffer von Awer Mabil mit 0:3 zurück. Diesen Rückstand konnte Bern nicht mehr aufholen und hofft nun auf eine gute Auslosung in der Europa League.

YB war zu keiner Reaktion fähig

Young Boys Bern hätte sich für das Spiel gegen die Dänen sehr viel vorgenommen. Nach dem Rückstand wirkten die Schweizer fassungslos und fanden keine passende Antwort. Bern war sozusagen kaum anwesend und tauchte im zweiten Durchgang vollkommen ab. Trainer Seoane konnte sich nach Schlusspfiff die schwache Leistung seiner Mannschaft nicht erklären. Die Vorbereitungen auf dieses Spiel sind hervorragend verlaufen und die Stimmung in der Mannschaft war ebenfalls hervorragend. Die Dänen waren keinesfalls die bessere Mannschaft, jedoch die effektivere.

Sieg hätte die fixe Teilnahme in der Europa League bedeutet

Mit einem vollen Erfolg gegen die Dänen wäre die Teilnahme in der Gruppenphase der Europa League garantiert gewesen. Nun müssen sich die Berner für diesen Wettbewerb qualifizieren. Der Gegner wird am Freitag in Nyon ausgelost. YB Bern enttäuschte im Auswärtsspiel auf der gesamten Linie. Der amtierende Meister aus der Schweiz war zu keiner Reaktion fähig.

Konzentrationsschwierigkeiten in der gesamten Mannschaft

Im ersten Durchgang waren die Berne die spielerisch bessere Mannschaft. Niemand aus dem Lager der Schweizer kann sich erklären, weshalb YB in der zweiten Halbzeit schwächelte. Der Sieg von 3:0 ist für die Dänen auf alle Fälle deutlich zu hoch ausgefallen, darüber sind sich alle Beteiligten einig. Die Spieler wirkten so, als wären Sie gedanklich ganz woanders. Eine Vielzahl an Fehlpässen und keinerlei Ideen in der Offensive, so schwach zeigte sich der amtierende Meister aus der Schweiz nur sehr selten. Ausgerechnet in einem solch wichtigen Spiel haben die Profis aus Bern den Faden verloren. Trainer Seoane hat noch jede Menge Arbeit vor sich und muss seine Schützlinge nun aufbauen.