In der 22. Runde kommt es in der Raiffeisen Super League zum Spiel zwischen dem FC Lugano und den Young Boys Bern. Mit 16 Punkten Vorsprung auf den FC Basel, dominieren die YB Bern die aktuelle Meisterschaft. Die Gastgeber aus Luzern liegen derzeit auf dem 8. Tabellenrang und haben 23 Punkte auf dem Konto. Die YB Bern konnten bis dato 56 Zähler sammeln. Diese Zahlen sind eindeutig und beantworten die Frage, welche dieser beiden Mannschaften als Favorit zu handeln ist? Für Alexander Gerndt wird es ein besonderes Spiel. Mit der Saison 2017/2018 wechselte er von Bern nach Lugano. Der 32-jährige Stürmer war in Bern ein absoluter Publikumsliebling und hat für die YB 108 Tore erzielt. Die Berner wissen um die Gefahr, welche der Schwede ausstrahlt. Für seinen neuen Verein hat Gerndt bis dato 16 Tore erzielt. Zuletzt zeigte sich der Stürmer im Trikot von Lugano in einer exzellenten Verfassung.
Starke Bilanz für die Gäste aus Bern
Da Tessin ist für die Young Boys Bern seit vielen Jahren ein gutes Terrain. Die letzten vier Begegnungen konnte allesamt der Tabellenführer für sich entscheiden. Bei brütender Hitze gewann YB zuletzt 2:0 gegen den FC Lugano. Wer nach der letzten Niederlage des aktuellen Tabellenführers gegen FC Lugano sucht, der muss lagen zurückblättern. Es war der 23. April 2017. Die Tessiner gewannen damals in Bern mit 2:1. Der letzte Heimsieg gegen die Young Boys aus Bern geht bis in das Jahr 2002 zurück. Die Berner haben also eine eindrucksvolle Bilanz vorzuweisen. Es kann davon gesprochen werden, dass es ein Spiel zwischen David und Goliath ist. Der FC Lugano möchte vor den eigenen Fans jedoch ein gutes Spiel abliefern und mit einem aggressiven Pressing die Gäste unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. Die Young Boys werden dagegenhalten und sie sind seit Monaten für ihren attraktiven und schnellen Fußball bekannt. Sie dominieren die heimische Liga nach Belieben und das ist in den Köpfen der Berner natürlich fest verankert.
Mit einem Auswärtssieg gegen den FC Lugano könnte der Vorsprung auf den ersten Verfolger auf 19 Punkte ausgebaut werden. Die Saison wäre somit endgültig zu Gunsten für die Young Boys aus Bern entschieden.